Der Weiße Tempel von Chiang Rai

Der Tag beginnt sehr gut. Sophia freut sich über das reichhaltige Frühstücksbuffet mit Reisgerichten, Reissuppe, Nudelgerichten, Toast, überaus süßer Marmelade und salziger Butter. Und wir träumen inzwischen von einem „richtigen Frühstück“ mit leckeren Brot, Wurst und Käse.

Gegen Kaution leihen wir uns Fahrräder aus und sausen damit nach Chiang Rai hinein. Die sehr schöne kleine Stadt liegt malerisch am Ufer des Kok. Umgeben von Reisfeldern und inmitten einer grandiosen Bergwelt wird sie auch als Tor zum berühmt berüchtigten „Goldenen Dreieck“ bezeichnet, welches Thailand, Laos und Myanmar bilden.
Wir besichtigen den Tempel Wat Phra Kaew mit dem Nachbau des Smaragdbuddha. Im Original ist er im alten Kaiserpalast in Bangkok untergebracht. Dort herrscht aber immer großer Andrang und man kann ihn nicht fotografieren. Das ist hier viel besser.

Smaragdbuddha im Wat Phra Kaew, Chiang Rai
Smaragdbuddha im Wat Phra Kaew, Chiang Rai
Der Smaragdbuddha (Nachbildung)
Der Smaragdbuddha (Nachbildung)

Danach bestaunen wir den Clocktower in seiner goldenen Pracht. An einem anderen Tag haben wir ihn abends angesehen. Da wird er zu jeder vollen Stunde in verschieden Farben angestrahlt. Dazu spielt thailändische Musik. Das sieht sehr schön aus, wie er so glitzert und funkelt. Ein tolles Erlebnis.

Der Uhrenturm bei Nacht im goldenen Licht
Der Uhrenturm bei Nacht im goldenen Licht

Stefan hat sich dann eine dicke Erkältung eingefangen und hütet das Bett. Sophia und ich sind alleine losgezogen, aber selten weiter als bis zum Spielplatz gekommen. Sophias Augen glitzern mit dem Uhrenturm um die Wette, wenn abends die Hüpfburg aufgebaut wird.

Natürlich haben wir die Hauptattraktion von Chiang Rai noch besichtigt. Mit dem blauen Bus (40 Baht/Person) fahren wir zum Wat Rong Khun, besser bekannt als „Weißer Tempel“. Weiß, eigentlich die Farbe der Trauer in Thailand, doch hier repräsentiert sie die Reinheit Buddhas und die vielen Glassplitter sollen seine Weisheit darstellen. Von allen bisher gesehenen Tempeln ist er der Schönste und Beeindruckendste. Wir wissen kaum, wohin wir zuerst sehen sollen. Andächtig stehen wir vor diesem Wunderwerk des exzentrischen Künstlers Chalermchai Kositpipat, der seit 1997 daran baut. Im Jahr 2014 wurde die Anlage durch ein Erdbeben schwer beschädigt. Jetzt wird alles wieder aufgebaut. Der Eintritt ist kostenlos, aber Spenden werden aus diesem Grund sehr gern genommen. Absolut sehenswert und Jedem zu empfehlen, der dort in der Nähe ist. Man muss ihn sich anschauen. Er ist einfach umwerfend wie die Bilder beweisen.

Weißer Tempel
Ubosot, die weiße Kapelle
Blick auf die Höllenhände vor der Brücke zur Wiedergeburt
Blick auf die Höllenhände vor der Brücke zur Wiedergeburt
Detailansicht
Detailansicht
Tempeleingang
Tempeleingang
Phantasievolle Figuren
Phantasievolle Figuren
Glücksanhänger, beschriftet mit eigenem Namen und Wünschen verzieren die Anlage
Glücksanhänger, beschriftet mit eigenem Namen und Wünschen verzieren die Anlage
Ein grüner Wächter
Ein grüner Wächter
Das goldene Toilettenhaus im weißen Tempel
Das goldene Toilettenhaus im weißen Tempel

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